Aktuell: Computerspiele in der Diskussion

„Sie sind ein Milliardenmarkt, Zankapfel und fester Bestandteil unseres Alltags: Computerspiele haben sich zu einem Leitmedium des 21. Jahrhunderts gemausert. Wie ändern Sie unser Leben?“ – fragt sich (nicht nur) die Bundeszentrale für politische Bildung, die dazu ein Dossier zusammengestellt hat.

Nicht nur lesenswert angesichts der aktuell uninformiert geführten Debatte um das geforderte Verbot von „Killerspielen“ (vgl. das Protokoll zur Sendung „Hart aber fair“ im WDR vom 22.11.2006).

Update (24.11.2006): Dem Bundestag liegt offenbar etwas daran, die Diskussion zu versachlichen – gerade ausgeliefert wurde die neueste Analyse der Wissenschaftlichen Dienste mit dem schönen Titel Rechtmäßigkeit einer bundesgesetzlichen Verbotsregelung für die Einfuhr, den Verkauf und die Vermietung von gewaltverherrlichenden Computerspielen („Killerspiele“).

Update (5.12.2006): Emsdetten wirkt auch in Bayern nach – Innenminister Beckstein legt einen ersten Entwurf für ein Gesetz „zur Regelung virtueller Killerspiele“ vor, Spiegel Online will mehr darüber wissen als andere.

Update (7.12.2006): Und noch mehr Material – der ausführliche Telepolis-Beitrag von Tobias Bevc setzt sich kenntnisreich mit „Der Konstruktion von Politik und Gesellschaft in Computerspielen“ auseinander. Der seltsame Aufmacher-Titel „Affirmation des Bestehenden“ fällt leider etwas aus dem Rahmen.

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