Vorlesung: Weblogs

Zum Abschluss der Web 2.0-Reihe werden verschiedene Aspekte der politischen Blogaktivität beleuchtet. Eine kurze Übersicht stellt wesentliche Elemente und Mechanismen von Weblogs sowie der Blogosphäre vor, dabei werden auch grundlegende wissenschaftliche Untersuchungen erwähnt.

Als alternative Einordnung von Weblogs wird eine Konzeptualisierung als „politische Versammlung“ im Sinne des Stufenmodells von Öffentlichkeit nach Jürgen Habermas vorgeschlagen. Demnach könnte das politische Segment der Blogosphäre als eine Art „Diskurs Management System“ für Themen von öffentlicher Relevanz verstanden werden. Abschließend werden ausgewählte Beispiele für politische Weblogs in Deutschland, USA und Frankreich kurz vorgestellt.

Die Folien zur Vorlesung können Sie einsehen, wenn Sie wissen, wie ein Gießener Politikwissenschaftler selbstverliebte, zum Narzissmus neigende Blogger bezeichnet hat (Plural beachten!).

Hinweis (29.1.2007): Ganz allmählich findet die kleine Materialsammlung auch außerhalb der JLU Beachtung – so mokiert sich der beschlagene Notizblogger Jörg-Olaf Schäfers (u.a medienrauschen.de, FaS) über die „unübersichtliche, grafisch und inhaltlich gegen vor die Wand gefahrene“ Präsentation. Da muss ich doch mal bei der Zielgruppe nachfragen: Wie geht´s Ihnen denn so, immer noch Kopfschmerzen vom letzten Donnerstag?

4 Antworten to “Vorlesung: Weblogs”

  1. M.B Says:

    Lieber Herr Bieber,
    zunächst möchte ich sagen, dass sie Vorlesung sehr interessant gestalten. Die Folien der PowerPoint, mit den vielen Bildern und Graphiken, tragen sicherlich ihren Teil dazu bei.
    Es ist jedoch sehr schwierig sich die Folien (zum Lernen für die Klausur) einfach mal auszudrucken und sie sich durchzulesen, da die Folien doch sehr „vielschichtig“ gestaltet sind. Nicht jeder lernt gerne stundenlang vorm Computer.

    Mit freundlichen Grüßen

  2. internetundpolitik Says:

    Da ist etwas dran, allerdings sind die Folien zuallererst ein Hilfsmittel zur Präsentation und erst in zweiter Linie als Lernmaterial konzipiert. Eher sollten sie die Folien nutzen, um die dort angegebenen Quellen und Fundstellen direkt aufzusuchen und dort weiterführende Informationen zu finden.

    Schließlich noch ein praktischer Hinweis: „überflüssige“ bzw. „hinderliche“ Folienelemente wie zB Buchcover oder Illustrationen könnten sie aus den einzelnen Powerpoint-Seiten heraus löschen, um ein besseres Druckbild zu erhalten. Den Basistext überlagernde Sprechblasen müssten sie dagegen auf leere Slides kopieren, die sie zuvor erzeugen. Im Zweifelsfall sollte dabei die Powerpoint-Hilfe mehr wissen.

  3. F Says:

    „Vor die Wand fahren“ würde ich das jetzt nicht nennen, ich bin mit den Folien ganz gut zurecht gekommen, auch wenn sie sehr geballt und komprimiert daher kamen. Herr Schäfers kann es bei Gelegenheit ja gerne mal besser machen und als Gastvorleser auftreten!

  4. YAMB.BETA² » links for 2007-01-28 Says:

    […] Vorlesung: Weblogs « Internet und Politik Ein glücklicherweise durch ein Passwort geschütztes Negativbeispiel, wie man eine Powerpoint-Präsentation inhaltlich und grafisch vor die Wand fahren kann. (tags: Bilderkrieg Lemke Blogs Blogging Powerpoint Web2.0 Internet Leggewie Rampensäue) […]

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