Read only, but no Edition?

Etwas merkwürdig entwickelt sich derzeit ein ehemaliges Vorzeigeprojekt des deutschsprachigen Bürgerjournalismus, die erst im Frühjahr 2006 gestartete „Readers Edition“. Damals noch als ambitioniertes Spin-Off derNetzeitung gestartet, sorgte es zumindest kurzzeitig für Aufmerksamkeit im umgekämpften Segment des bürgerorientierten Journalismus. (Mit Lawrence Lessig gesprochen wäre die Readers Edition ein Paradebeispiel der Read-Write-Society, da durch Öffnung der Redaktionsarbeit tatsächlich beide Mitwirkungsmodi realisiert wurden.)

Nun ist aber eine Kehrtwende zu vermelden: zunächst übernahm vor kurzem der ehemalige Chefredakteur der Netzeitung, Michael Maier, das Angebot in das Portfolio seiner eigenen Blogform GmbH, nun „entlässt“ er die ehrenamtlichen Moderatoren, die im Grundkonzept des Angebotes einmal eine große Rolle gespielt hatten. Peter Schink und Steffen Büffel, zwei Moderatoren der ersten Stunde, bieten in ihren Blogs mit einem längeren Posting Paroli.

Gar nicht überraschend macht dieses Thema natürlich die Runde in der Blogosphäre und sorgt für einiges Rumoren, wie zunächst einmal diese Zusammenfassung zeigt. Fortsetzung garantiert.

(Update, 3.2.2007) Zum Beispiel liefert hier ein ehemaliger RE-Autor Hintergrundinformationen samt einer süffisanten Einschätzung der Lage.

Eine Antwort to “Read only, but no Edition?”

  1. F Says:

    Jetzt will man Geld verdienen, da geht das mit den Moderatoren nicht mehr einfach so, die könnten ja schreiben, was sie wollen, und wer soll dann noch Werbung schalten…

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