In eigener Sache: Frankfurt/New York

Die Ortsangaben klingen vielleicht etwas weltläufiger als es der Anlass hergibt, aber laut Verlag ist das so korrekt: in diesen Tagen ist der Sammelband Soziale Netze in der digitalen Welt – Das Internet zwischen egalitärer Teilhabe und ökonomischer Macht erschienen, den ich gemeinsam mit Martin Eifert, Thomas Groß und Jörn Lamla herausgegeben habe.

Einen ersten visuellen Eindruck als Twitpic gibt´s hier.

Die Publikation geht auf die (nahezu) gleichnamige Tagung vom Herbst 2008 zurück, ich war dabei schwerpunktmäßig für die Organisation des „Politik-Kapitel“ zuständig. Nach meiner kleinen Einleitung über Soziale Netze als neue Arena politischer Kommunikation befasst sich Axel Bruns mit der politischen Dimension seines Produsage-Konzeptes. Eine kritische Entgegnung dazu hält der Beitrag von Uwe Jun bereit. Darauf folgt Andreas Jungherr mit einer Bestandsaufnahme zur Twitter-Nutzung in der (deutschen) Politik.

Selbstverständlich sind auch die übrigen Kapitel mit Texten zu soziologischen und rechtlichen Aspekten sozialer Netzwerke lesenswert. Im Vordergrund stehen dabei Fragen der digitalen Consumer Democracy, die Diskussionen um das Urheberrecht sowie Fragen zu Persönlichkeitsrechten im Netz.

Weiterführende Informationen finden sich (in Kürze) auf der Seite des ZMI sowie beim Campus Verlag.

Soziale Netze in der digitalen Welt – Das Internet zwischen egalitärer Teilhabe und ökonomischer Macht

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5 Antworten to “In eigener Sache: Frankfurt/New York”

  1. Michael Hoffmann Says:

    Steht zu befürchten, dass vor allem der twitter-Aufsatz (so er denn der damalige Tagungsbeitrag ist) in dieser schnellstlebigen Domäne unterdessen bereits nur noch historischen Wert hat. Aber das ist wohl ein prinzipielles Problem bei Artikeln aus diesem Bereich – und kein Grund auf Tagungsdokumentationen zu verzichten. Bin jedenfalls gespannt.

  2. internetundpolitik Says:

    Ha! Von wegen – den Twitter-Beitrag von Andreas Jungherr haben wir erst im Nachgang zur Konferenz akquiriert, so dass die hessische Landtagswahl als empirische Basis herhalten kann. Darüber hinaus ist der Text im Wissen um die „Flüchtigkeit“ des Phänomens geschrieben und versucht sich daher vor allem an einer empirie-geleiteten Einordnung und Typisierung des politischen Twitterns.

    Wenn ich recht informiert bin, folgt im kommenden Jahr dann eine „Version 2.0“ des Textes (bzw. eine erneute Auseinandersetzung mit dem Phänomen) durch den Autor in einem Sammelband, der sich mit der digitalen Dimension des Bundestagswahlkampfs befasst.

  3. Too Bad You Never Knew Ace Hanna | Fresh off the presses: “Twitterende Politiker: Zwischem buntem Rauschen und Bürgernähe 2.0″ Says:

    […] In November Christoph Bieber, Martin Eifert, Thomas Groß and Jörn Lamla published the book “Soziale Netze in der digitalen Welt” to which I contributed a chapter on the political uses of Twitter. And the first reviews are in: […]

  4. Andreas Jungherr Says:

    @Michael Hoffmann Natürlich besteht bei Arbeiten über Twitter (sprich: das Trend-Thema des Monats) immer die Gefahr in der blossen Beschreibung des Phänomens zu verharren. Twitter scheint mir allerdings mehr zu sein, als das aktuelle Lieblingsspielzeug unserer Social Media Specialists. Falls dem so sein sollte dann gibt es auch verallgemeinbare Prinzipien die hinter dem Phänomen Twitter bzw. Microblogging stehen. Ob man diese Prinzipien nun am Beispiel #iranelections, #zensursuka, #spd- oder #unibrennt diskutiert dürfte dann eher begrenzte Bedeutung haben.

    @internetundpolitik Das ist auf aller Fälle der Plan :-) Zur Zeit bereite ich mit Pascal Jürgens eine Untersuchung vor, die die in dem Twitter-Kapitel diskutierten Arten des politischen Twitterns quantitativ testen soll. Als Datengrundlage sollen hier Twitter-Nachrichten dienen, die während des Bundestagswahlkampf 2009 erstellt wurden. Dann haben wir tatsächlich eine empirische Diskussionsgrundlage welche der theoretisch möglichen Typen politischer Twitter-Nachrichten in der Praxis tatsächlich anzutreffen sind.

  5. Gregor Says:

    Gibt es auch die Möglichkeit einzelne Kapitel des Bandes digital zu erwerben?

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