Event, Advent

Besinnlich wird das eher nicht in den nächsten Wochen, es stehen zum Jahresende noch einige Veranstaltungen ins Haus. Hier mal eine kurze Zusammenfassung inklusive einiger Infos zu den Themen und Events.

Am 25. November findet in Bonn die Abschlussveranstaltung zum Projekt Digitale Erregungskampagnen in Wirtschaft und Politik statt (intern: das Shitstorm-Projekt). Projekt und Veranstaltung werden von der Bonner Akademie für Forschung und Lehre Praktischer Politik (BAPP) unterstützt, die Arbeiten daran habe ich gemeinsam mit der geschätzten Kollegin Caja Thimm von der Uni Bonn durchgeführt, die auch den Impuls dafür gegeben hat. In Bonn findet dann auch die Panel-Diskussion statt, und zwar im sehr schönen Institut für Medienwissenschaft, das in der Alten Sternwarte in der Poppelsdorfer Allee beheimatet ist. An der Diskussion nehmen teil: Matti Bolte (MdL NRW, Bündnis 90/Die Grünen), André Kauselmann (Pressesprecher Social Media, ING-DiBa AG, Prof. Dr. Torsten Ostmanns (Partner/Global Marketing Director Roland Berger Strategy Consultants), Johannes Marcus Schäfer (Leiter Beratung/Marketingleiter, nexum AG) und Marina Weisband. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.

Knapp eine Woche später geht es weiter in Dresden, am 3. Dezember spreche ich dort in der schönen Vorlesungsreihe Die demokratische Frage – neu gestellt. Kuratiert hat die Serie Mark Arenhövel, den ich noch aus der Gießener Zeit kenne, organisiert wird das ganze im Rahmen des „weiter denken“-Programms der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. Mein Vortrag ist überschrieben mit Ethik: Das sinkende Schiff in politischen Gewässern? Gut, dass der gemeinsam mit Sven Grundmann herausgegebene ZPol-Sonderband Ethik und Politikmanagement einiges Material versammelt hat, mit dem ich das Publikum im Kleinen Haus des Dresdner Staatsschauspiels (hoffentlich) vom Gegenteil überzeugen kann.

Damit keine Langweile aufkommt, folgt am 5. und 6. Dezember der kleine, aber sehr feine Workshop Digitalisierung als Kulturprozess an der Universität Witten/Herdecke. Die Veranstaltung ist eine der letzten im Wissenschaftsjahr Digitale Gesellschaft – der Wittener Philosoph Matthias Kettner hatte eine Kooperation angeregt. Obwohl nur wenig Zeit zur Vorbereitung blieb, ist eine illustre Runde zusammengekommen, die im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am 5. Dezember ab 18 Uhr im Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ) der Universität einige Ergebnisse des Tages vorstellt. Mit von der Partie sind unter anderem Geert Lovink, Roberto Simanowski, Birger Priddat und Georg Franck.

Ein Tag Pause muss genügen, denn am 8. Dezember findet ab 19 Uhr im Duisburger Mercator-Haus (gleich neben der NRW School) die Käte-Hamburger-Lecture von Jeffrey Alexander statt. Der nicht ganz unbekannte Soziologe arbeitet an der Yale University und hat zuletzt gemeinsam mit Bernadette Jaworsky den Band Obama Power vorgelegt, eine sehr lesenswerte narrativ-performativ orientierte Studie des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2012. Sein Vortrag trägt den Titel The Crisis of Journalism Reconsidered  – hierzu bin ich als Discussant eingeladen und soll einige zielführende Kommentare beisteuern.

Danach folgen noch einige Seminartermine, Gremien und Forschungsgruppen-Sitzungen, einmal Rundfunkrat sowie diverse Weihnachtsfeiern. Na dann mal los…

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