Posts Tagged ‘TV-Debatte’

This is not a Town Hall Meeting

Montag, 18. Mai 2009

RTL-Fragestunde mit der Kanzlerin im „protected mode“

Sonntag abend, 21.45 Uhr, RTL: Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu Gast im Town Hall Meeting zum Auftakt der Debattensaison im Wahljahr 2009. Mit viel Aufwand hatte der Privatsender die „Bürgersprechstunde“ als Konkurrenzformat zu den Fernsehdebatten angekündigt, doch schon beim ersten Blick ins Studio wurde deutlich, dass das Sendekonzept nicht wirklich etwas mit der US-amerikanischen Variante des lockeren Plauschs von (mehreren) Politikern mit einem Bürger-Sample zu tun hatte. Für die Kanzlerin reserviert war ein bequemer Sitzplatz neben Moderator Peter Klöppel (der nach der Werbepause die Rolle mit Maria Gresz als Publikumsbetreuer tauschte), von dort aus beantwortete sie ruhig und sachlich die Fragen der geladenen Gäste. Heimlicher Sieger des Abends: Twitter.

Eine Rezension der Sendung und deren Online-Feedback via Twitter ist zugleich bei CARTA und politik-digital erschienen.

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Debatte #4

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Nacht- bzw. Frühschicht: ein debate recap ist bereits auf Telepolis zu lesen, bei zeit.de folgt im Laufe des Tages noch eine Blogschau (aus gegebenem Anlass: in der „Joe-the-Plumber“-Edition). Nach der Debatte folgt die McCain-Aktie dem gestrigen Trend an der Wallstreet:

(Screenshot via clusterstock.com, Live-Daten über intrade.com)

Das große Debattendurcheinander

Freitag, 26. September 2008

Findet die presidential debate zwischen Barack Obama und John McCain heute abend statt?

Ich weiß es nicht. Ja, the debate is on (vgl. New York Times, San Francisco Chronicle). Drüben bei Telepolis erscheint im Laufe des Tages eine kurze Zusammenfassung des recht chaotischen Donnerstags vor der Debatte.

Weiteren Stoff für Spekulationen liefert im übrigen das bereits erwähnte Presidential Debate Blog: rein rechtlich gesehen, könnte Obama tatsächlich auch alleine in Oxford antreten und eine Debatte ohne Gegner führen. Problematisch ist dabei jedoch die Bewertung der Chancengleichheit der Kandidaten – eventuell müsste nach einem solchen (allerdings sehr unwahrscheinlichen, taktisch unklugen) Solo-Auftritt John McCain mit Redezeit und Reichweite „entschädigt“ werden.

Trickreicher wäre dagegen eine Debatte zwischen Obama und einem Third-Party-Candidate. Aber das sind wohl eher allzu spitzfindige Überlegungen in dieser sehr eigenartigen, verwirrten Übergangsatmosphäre.